Vương quốc trên Trái Đất · Kapitel siebzehn
Kapitel siebzehn
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Kapitel siebzehn.
1 Die stimme kam zu tae und sprach: Das vierzehnte jahr ist mein jahr. Siehe, die ernte meiner arbeiter, die zuerst aus Út kamen, ist reif zur befreiung.
2 In den himmeln meiner götter vermache ich auch ihnen eine zeit zur arbeit; und wenn ihre engelscharen für eine neue auferstehung in einen höheren himmel bereit sind, komme ich und befreie sie.
3 Vierzehn jahre lang hast du und deine scharen mit meinen säuglingen gearbeitet; jene, die ich in deine obhut gab, sind gediehen und sollen nun von jeder weiteren verantwortung über sie emanzipiert werden, außer jener, die ihr selbst auf euch nehmt.
4 Rufe sie zusammen, jung und alt, und erfülle an ihnen meine gebote mit angemessenen riten und zeremonien und vermache meinen kindern die titel: Bräute und bräutigame der freiheit.
5 So setzte tae einen tag der emanzipation fest und ließ ihn vor allem volk der kolonie verkünden.
6 Und an dem genannten tag kamen tausend der säuglinge, die das alter von vierzehn jahren erreicht hatten, in den tempel jehovihs. Und sie waren in weiß gekleidet, mit unbedecktem haupt, jungen und mädchen, jeder einen akazienzweig tragend, und sie marschierten von westen her ein, zwei und zwei, trennten sich aber nach beiden seiten und bildeten einen halbmond mit den hörnern nach osten.
7 Die zweiundfünfzig gründer saßen im osten und befanden sich somit zwischen den hörnern des halbmonds, und sie waren in schwarz gekleidet, mit weißen schürzen, aber mit zarathustrischen hüten auf den häuptern der männer und mit himmels halbmonden auf denen der frauen.
8 Hinter den gründern waren weitere tausend kinder jüngeren alters aufgestellt, und sie trugen die blumenkränze, die für die bräute und bräutigame der freiheit bestimmt waren.
9 Inmitten des halbmonds aber stand Es, dem osten zugewandt. Noch außerhalb des halbmonds war die nächstjüngere klasse von tausend säuglingen aufgestellt. Und jenseits dieser befanden sich die mitglieder von shalam; und jenseits dieser die besuchenden uzianer.
10 Im norden und süden waren die musiker postiert, und zwischen ihnen und den hörnern des halbmonds befanden sich an der außenseite die marschälle von shalam.
11 Tae repräsentierte die stimme jehovihs und Es die stimme der jungen bräute und bräutigame, die gemeinsam mit ihr sprechen sollten. Nach dem gebet und angemessener musik:
12 Tae sprach: Im namen jehovihs und durch sein licht auf mir erkläre ich den ort des heiligen bundes für die stimme der sterblichen als geöffnet. Wer hier kennt die zeiten jehovihs und den tag und das jahr am orte seines reiches?
13 Es und die bräute und bräutigame der freiheit: In jehovihs namen gruß aus dem westen. Siehe, dies ist der tag der freiheit für bräute und bräutigame. Wir stehen vor dir und deinen scharen, um unsere liebe für die wohltaten zu bezeugen, die ihr uns im reiche des vaters erwiesen habt. Wir bringen euch akazienzweige als gedenkzeichen des ewigen lebens, das ihr uns gezeigt habt.
14 Tae sprach: Der osten antwortet in liebe und sorge, empfängt aber eure gedenkzeichen mit großer freude.
15 Es: Vor dem allmächtigen bewegen sich alle dinge vorwärts; seinen erlassen beugen wir uns in ehrfurcht.
16 Tae: Seid ihr nicht zufrieden?
17 Es: Wir sind mehr als zufrieden mit der liebe und den segnungen, die wir empfangen haben.
18 Wir waren vaterlos und mutterlos, und ihr habt uns gesammelt und uns gespeist und gekleidet. Aber größer als alles andere ist, dass ihr uns gelehrt habt, euch im namen unseres vaters zu lieben und zu ehren.
19 Tae: Wir gingen aus in pflichterfüllung, aber Jehovih hat uns mit liebe geantwortet. Wir fanden euch hilflos vor, ohne jemanden, der für euch sorgte oder euch vor dem verderben rettete. Wir brachten euch hierher und sorgten für euch ohne bezahlung und ohne hoffnung auf belohnung.
20 Es: Aber ihr habt uns gebunden; wie können wir das jemals vergelten? Niemand kann die fülle unserer dankbarkeit ermessen.
21 Tae: Wir haben über euch gewacht, noch bevor ihr aufrecht stehen konntet; jeder eurer kleinen schritte war für uns sowohl eine verantwortung als auch eine freude. O, warum wollt ihr uns verlassen? Wer kennt die liebe der alten für die jungen, über die sie tag für tag gewacht haben?
22 Es: Wir werden euch nicht verlassen; aber siehe, wir sind keine säuglinge mehr, wir sind stark und gelehrt.
23 Wie ihr uns gerettet habt, so lasst uns in unserer kraft hinausgehen, um andere zu retten. Wer kann die alten lehren, dass jene, die sie aufgezogen haben, nicht immer säuglinge bleiben? O, gebt uns unsere freiheit! Siehe, wir sind als bräute und bräutigame gekleidet!
24 Tae: Und euch freigeben, ohne jemanden über euch, der euch bewacht und segnet?
25 Es: Jehovih wird die rechtschaffenen, die ihm dienen, bewachen und segnen. Wir sind sein!
26 Tae: Wer ist Jehovih? Und wo ist er?
27 Es: Er ist das leben und das wissen, der überall gegenwärtig ist, die all person, der uns lebendig erschaffen hat, der durch geben alle dinge erschuf. Er ist unser schild.
28 Tae: Da euer glaube in Jehovih ruht, ist Es gut; aber ihr habt uns mit eurer liebe gebunden. Was auf erden gebunden ist, soll im himmel gebunden bleiben. Obwohl wir euch die form der freiheit geben, werden unsere herzen doch immer in liebe zu euch hinausgehen.
29 Obwohl wir euch hier auf erden emanzipieren, denkt daran, dass wir alt werden. In nicht allzu ferner zeit werden wir uns unseren vätern im himmel anschließen. Wohin wir gehen, werden wir wieder für euch bereiten.
30 Und wenn ihr wieder für eine zeit zu uns kommt, siehe, so werden wir wieder für eine zeit und eine dauer weitergehen.
31 Es: O Jehovih, bewahre du uns ewig rein und weise, damit deine scharen diese liebe auf unserer reise in deinen ewigen reichen fortsetzen mögen!
32 Tae: Solcherart ist immer der beginn eines reiches des vaters: Wo sich einige wenige in seinem namen versammeln und die gebote erfüllen, dort ist für sie der ausgangsort.
33 Bemitleidet jene, die in dieser welt leben und sterben, ohne ein reich des vaters gefunden und darin gelebt zu haben.
34 Es: Dem himmel jehovihs treu zu bleiben, welch eine herrlichkeit, zeit ohne ende! Mache uns stark und weise, o vater, um sie in dein reich auf erden zu bringen. Hilf uns, sie zum begreifen zu führen.
35 Tae, in der stimme: Mit der freiheit gebe ich auch verantwortung.
36 Es, in der stimme: Deine erwählten begreifen; wie du ihnen freiheit gibst, ebenso emanzipieren sie jene, die sie gerettet haben.
37 Tae: Den hilflosen stelle ich erlöser bereit; den weisen und starken sage ich: Rettet euch selbst.
38 Es: Wir wollen niemanden außer dir, Jehovih, um uns zu retten. Wir binden uns von dieser zeit an an dich, auf ewig!
39 Tae: Wer auch immer danach strebt, sich selbst zu retten, wird vor mir nicht scheitern.
40 Wir geloben dir, Jehovih, fortan auf ewig danach zu streben, uns selbst vor aller sünde und unrechtschaffenheit in gedanken, worten und taten zu bewahren und dir mit all unserer weisheit und kraft zu dienen, indem wir anderen gutes tun, solange wir leben mögen.
41 Tae, von sich aus: Dann vermache ich euch im namen jehovihs und durch seine mir übertragene autorität die freiheit auf ewig. Jehovih sei mit euch allen. Amen.
42 Im namen jehovihs entbinden wir unsere erlöser von aller verantwortung für uns für immerdar. Jehovih sei mit euch allen. Amen!
43 Tae: Naht euch mir und empfangt aus meiner hand, spricht Jehovih. Wer mir gelobt, dem gelobe ich.
44 Wer sich auf mich eintragen lässt, soll in meinen himmlischen reichen eingetragen werden. Beim eintritt meiner erwählten in den himmel, siehe, sind meine heiligen engel dort, um sie zu empfangen.
45 Die bräute und bräutigame: Wir geloben dir, o Jehovih, auf ewig dein zu sein.
46 Trage uns in deine ewigen reiche ein; mache uns zu annehmbaren gefährten für deine heiligen im himmel.
47 Lehre du uns, o Jehovih, jeden tag und jede stunde mit rascher erinnerung in unsere gedanken, worte und unser verhalten zu blicken, um alles gute zu tun, das wir anderen gegenüber tun können, damit wir eine ehre und herrlichkeit in deinen werken seien.
48 Tae: Kommt zu mir, meine geliebten; empfangt von meinem altar das zeichen der freiheit in meinem namen!
49 Die marschälle führten dann die spitzen des halbmonds vor tae zusammen und ließen einen zwischenraum frei. Die wachen brachten daraufhin die kinder mit den kränzen nach vorn, die sich einreihten, um zwischen tae und Es hindurchzugehen, welche zur spitze der hörner vorgetreten waren. Die erlöser (die gründer) stellten sich in einer reihe auf, dem westen zugewandt.```
50 Und nun, auf ein signal des obermarschalls hin, bogen die bräute und bräutigame paarweise in den halbmond ein, und dabei gaben sie den gründern die akazie, während ihnen von tae und Es die kränze aufs haupt gesetzt wurden, wobei die träger in die andere richtung vorbeizogen. Und während er dies tat, sprach tae:
51 Empfange dieses zeichen der freiheit im namen des allmächtigen. Es wurde von ihm wachsen gelassen, von seinen lieben gesammelt und wird von deinem wohltäter als eine krone von jehovihs reich auf erden verliehen.
52 Es antwortete: Kostbarer ist dies als die krone irgendeines königs oder einer königin auf erden. Zu jehovihs lobpreis empfange ich Es; Es ist ein sinnbild eines neubeginns in meinem leben, ein kranz der freiheit. Die erlöser (gründer) sprachen: Diese akazie soll vor dem allmächtigen mein zeugnis deiner liebe sein.
53 Danach sangen und kanteten die musiker, während das publikum wieder platz nahm.
54 Tae sprach: Ein neues leben liegt vor euch. Bisher wurdet ihr angeleitet und kritisiert, und man sagte euch, was zu tun und was zu lassen sei. Fortan werdet ihr nicht mehr so diszipliniert werden, sondern ihr sollt euch selbst disziplinieren.
55 So wie euch dies von uns zuteilwird, so sollt ihr Es einander gewähren. Und fortan sollt ihr einander weder kritisieren noch anleiten noch bevormunden. So wie ihr frei von uns seid, seid ihr frei voneinander.
56 Bisher habt ihr einander wegen verschiedener geringfügiger fehler getadelt; fortan sollt ihr einander nicht mehr tadeln, noch irgendeine person über vierzehn jahren tadeln; erinnert euch beständig daran, dass ihr nicht die hüter oder aufseher über eure ebenbürtigen oder eure älteren seid.
57 Und was immer ihr an fehlern oder unzulänglichkeiten bei anderen wahrnehmen mögt, ausgenommen bei säuglingen, wendet euch ab, betrachtet sie nicht und erwähnt sie nicht. Solche angelegenheiten bestehen zwischen Jehovih und den handelnden.
58 Und nun siehe, Es ist angemessen für euch, nach Út zu gehen und sie zu sehen und zu beobachten, wie sie leben, sowohl in pracht als auch im elend.
59 Zu diesem zweck sollt ihr in gruppen von dutzenden oder mehr eingeteilt und in die städte von Út begleitet werden, um dort für eine zeit zu verweilen.
60 Und sollte Es geschehen, dass ihr den wunsch habt, in Út zu bleiben, dann sei Es so; ihr sollt bleiben.
61 Und wenn ihr den wunsch habt, hierher zurückzukehren, dann sollt ihr zurückkehren.
62 Aber ihr sollt nicht wie zuvor als hilflose säuglinge hierher zurückkehren, sondern als arbeiter.
63 Und wenn ihr euch entscheidet, bei uns zu bleiben, dann sollt ihr den bund der brüderschaft mit uns schließen und in allen dingen eins mit uns sein; und dieser ort oder seine schwesterkolonien sollen euer zuhause sein, solange ihr Es wünscht.