Vương quốc trên Trái Đất · Kapitel fünfzehn

Kapitel fünfzehn

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Kapitel fünfzehn.

1 Im alter von sechs jahren wurden die kinder in die schule der redekunst eingeführt und erhielten zudem unterricht in den zeichen und anmutungen ungesprochener worte mittels gesten. Und nun begannen sie, an theater- und opernaufführungen teilzunehmen.

2 Für solche zwecke waren diese zwei häuser mit engelkammern versehen, die an die bühnen grenzten, und während der vorstellungen kamen die engel in sar'gis und übernahmen ebenfalls rollen in den opern, stiegen auf und ab vor dem publikum, sangen und sprachen hörbar, so dass alle sie hören konnten.

3 Viele der stücke und opern wurden von den engeln verfasst und vorbereitet, die auch anweisungen gaben, wie die stücke auf die bühne zu bringen seien. Und in einigen der stücke befanden sich von kindern und engeln gemeinsam mehr als dreihundert darsteller gleichzeitig auf der bühne.

4 Anstelle der rohen und laut tönenden hörner und abscheulichen instrumente, wie sie von den uzianern für ihre opern verwendet werden, war die oper hier mit einer orgel von voller kraft und mit instrumenten von zartheit und süße ausgestattet, so dass das feinste ohr nicht durch irgendeinen rohen oder widerwärtigen lärm schockiert oder gequält wurde, wie er in den orchestern der uzianer so üblich ist.

5 Was nun die stücke betraf, ob in der oper oder im theater, so variierten sie an verschiedenen abenden, indem sie für junge kinder, für ältere oder für erwachsene angepasst waren. Doch zum größten teil bezogen sich die stücke und opern auf darstellungen, die ein leben auf erden und einen eintritt in die niederen himmel umfassten, wobei auch der anteil am wirklichen leben gezeigt wurde, den engel der reinheit übernehmen, indem sie sterbliche durch inspiration zur rechtschaffenheit bewachen und beraten, und wobei auch gezeigt wurde, wie drujas sterbliche zu sinnlichen dingen und zur bosheit inspirieren.

6 Die stücke erforderten also die gegenwart von engeln, um ihre rollen in den angelegenheiten der sterblichen zu veranschaulichen; und jedes stück wurde zu einer lektion und predigt über das leben gemacht, so einfach, dass ein kind sie verstehen und die unterweisungen auf die eigene seele anwenden konnte.

7 Hierin lag also der unterschied zwischen den stücken und opern in shalam im vergleich zu den stücken und opern der uzianer: Bei letzteren beziehen sie sich auf das leben und die abenteuer von sterblichen und auf die geschichten sterblicher angelegenheiten und ereignisse, die in unerklärliche ursachen gehüllt sind; aber die stücke und opern bei den faithisten in shalam veranschaulichten dieselben dinge, indem sie die ursachen zeigten, welche sterbliche durch die gegenwart von geistern regieren und steuern.

8 So wurde (zum beispiel), falls Es notwendig war, einen trunkenbold auf der bühne darzustellen, auch gezeigt, wie der trunkenbold von dunklen geistern (drujas) umgeben war, die ihn zu seinem kurs inspirierten; und ebenso wurde der kampf seiner schutzengel gezeigt, ihn zu retten, wodurch aufgezeigt wurde, wie die wahl bei ihm selbst lag, wem er dienen wollte: Satan oder Jehovih.

9 In den einfachen stücken, in denen die kinder anfangs ihre rollen übernahmen, wurden sie ohne bücher unterrichtet, indem sie ihren lehrern nachsprachen.

10 Und hier war eine neue schule, die unter den uzianern nicht bekannt war; nämlich zu lernen, wie man gesprochene worte hört, um sie zu wiederholen. Zuerst übten sie mit einem halben dutzend wörtern, dann mit einem dutzend wörtern, dann mit zwei dutzend, dann vier dutzend und so weiter. Und Es begab sich nach kurzer zeit, dass viele der kinder ganze kapitel wiederholen konnten, indem sie die worte nur ein einziges mal gesprochen hörten.

11 Tae sprach: Hier begann sich zuallererst jene klarheit des geistes zu manifestieren, die aus einer pflanzlichen kost resultiert, welche unter den uzianern gänzlich unbekannt war und ist.

12 Tae sprach: Und Jehovih segnete unsere kinder weiter in su'is, so dass viele von ihnen, die noch nicht lesen gelernt hatten, eine hand auf eine gedruckte seite legen und sie wort für wort wiederholen konnten.

13 Tae sprach: Und ihre kleinen spielgefährten, die sie hörten, konnten dieselben dinge wiederholen. Und einige von ihnen hielten einen versiegelten brief in ihren händen und lasen ihn wort für wort; so dass verstellung und geheimhaltung vor den kindern jehovihs zu einer farce wurden.